
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ziemlich genau fünf Jahre ist es jetzt her, als sich der Umweltausschuss der Stadt Kelheim zum ersten Mal mit dem Thema der Lokalen Agenda 21 befasste.
Nach dem sich Stadträte, Ortssprecher und Vertreter der Verwaltung bei einem zweitätigen Seminar im Kloster Plankstetten das nötige Grundlagenwissen aneigneten, startete man nach einer sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung recht zuversichtlich in den Agenda-Prozess.
Obwohl sich diese anfängliche Euphorie im Laufe der Zeit etwas relativierte, gab es in jedem der beiden Arbeitskreise einen harten Kern an Mitarbeitern, welche mit unermüdlichem Einsatz dem Agenda-Prozess immer wieder neue Impulse gaben.
Von den Arbeitskreisen geplante Aktionen und Maßnahmen wurden von Vereinen, Schulen und engagierten Bürger(-innen) erfreulich gut unterstützt und man brauchte sich über eine mangelnde Beteiligung nicht beklagen. Als Beispiele möchte ich nur die Auwaldaufforstung bei Staubing und die Müllsammelaktion im Frühjahr der letzten beiden Jahre nennen.
Jetzt nach dem fünf Jahre vergangen sind und auch bei den überzeugten „Agenda-Akteuren“ der Atem etwas verklungen ist, denke ich, ist es an der Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Darüber hinaus darf und soll natürlich der Gedanke der Agenda 21 in unserer Stadt weiter fortgeführt werden. Die Agenda 21 ist ein laufender, niemals abgeschlossener Prozess. Die Ziele, wie sie im Aktionsprogramm formuliert sind, zeigen uns noch eine Menge an Handlungsbedarf für die Zukunft auf.
Bei all jenen, welche den Agenda 21-Prozess in der Stadt Kelheim bisher begleitet und unterstützt haben, möchte ich mich recht herzlich für Ihr Engagement bedanken und Sie bitten, auch weiterhin Ihre Gedanken für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt mit einzubringen.
Es grüßt Sie herzlich

Fritz Mathes
Erster Bürgermeister
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