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| Archäologisches Museum der Stadt Kelheim |
| Anschrift |
Lederergasse 11, 93309 Kelheim |
| Telefon |
09441 - 10492 |
| Internet |
http://www.archaeologisches-museum-kelheim.de
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| eMail |
museum.kelheim@t-online.de |
| Öffnungszeiten |
Ab Dienstag, 23. März bis einschl. Sonntag, 7. November 2010
Dienstag - Sonntag, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Montag geschlossen (außer an Feiertagen)
Andere Termine für Gruppen nach Vereinbarung möglich!
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Archäologie im Erdgeschoss
Der Schwerpunkt des Museums im spätgotischen Herzogkasten, einem
ehemaligen Getreide-speicher am Rande der Altstadt, liegt auf dem Gebiet
der Archäologie. Der Historische Verein Kelheim hatte sich schon von
der Jahrhundertwende an um die Rettung archäologischer Funde bemüht.
Ein regelrechter Fundboom setzte aber mit den Ausgrabungen im Bereich des
Rhein-Main-Donau-Kanals seit 1976 ein, der den Bestand des Museums
verdreifachte.
So ist es heute möglich, eine lückenlose Besiedlung des Kelheimer
Raumes von der Zeit des Neandertalers bis zur Stadtgründung Kelheims im
Mittelalter aufzuzeigen. Die Präsentation der Geschichte des Kelheimer
Raumes erfolgt in acht Inseln einer Vitrinenlandschaft. Originalfunde wie
Keramik, Waffen, Schmuck, Münzen und Gebrauchsgegenstände unserer
Vorfahren werden durch Pläne von Ausgrabungsbefunden, Rekonstruktionen,
Illustrationen und Texten auf großen Ausstellungstafeln ergänzt.
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Auf diese Weise werden Themen wie beispielsweise die Mammutjagd, die
Werkzeugherstellung oder der Bronzeguss anschaulich dargestellt.
Die Rekonstruktion einer Grabkammer weist auf das Totenbrauchtum vor 2600
Jahren hin. Modelle der ersten Häuser der Menschen und der gewaltigen
Stadtanlage des keltischen Oppidums Alkimoennis auf dem Michelsberg sowie
der Vorgängerstadt von Kelheim zur Zeit Karls des Großen schildern die
allmähliche Entwicklung der Stadt.
Von besonderer Bedeutung sind die eiszeitlichen Funde aus den Höhlen des
Altmühltales, das beeindruckende Lackprofil eines Schachtes aus dem
jungsteinzeitlichen Feuersteinbergwerk von Arnhofen, die geschlechtsspezifischen
Urnen des berühmten Kelheimer Urnengräberfeldes, die Funde aus dem
spätkeltischen Oppidum Alkimoennis auf dem Michelsberg, das zu den
größten städtischen Siedlungen seiner Zeit gehörte, sowie
das Skelett des längsten Bajuwaren. Für die lebendige Darstellung
und die vorzügliche Präsentation der Vor- und Frühgeschichte
erhielt das Museum vom Europarat den Museums-Sonderpreis 1982.
Stadtgeschichte im 1. Stock
Die stadtgeschichtliche Abteilung steht unter dem Thema "Kelheim - Stadt am
Fluss". Im 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern in das Hochwassergebiet
hineingebaut, bestimmte die Lage zwischen Donau und Altmühl von jeher das
Leben in dieser Stadt. Fischer und Schiffsleute werden bereits um 1300 genannt.
Im 14./15. Jahrhundert dürfte hier eine große Schopperwerkstatt bestanden haben.
Der Name der Stadt wurde sogar auf einen bestimmten Schiffstyp übertragen;
unter einem "Kelheimer" verstand man immer das größte Schiff eines
Schiffszuges auf der Donau.
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Die stadtgeschichtliche Abteilung zeigt außerdem,
wo und wovon die Kelheimer lebten, welche Handwerke sie ausübten und was man
bis ins 19. Jahrhundert exportierte. Besonders anschaulich wird durch eine
lebensgroße, sehr realistische Darstellung eines Fischers mit Grundnetz in einem
flachen hölzernen Lastkahn, einer sogenannten Zille, das Thema "Fischerei"
präsentiert.

Im Hof des Museums mit einer schönen Grünanlage und Möglichkeiten
zum Draußensitzen befinden sich unter anderem 13 Meter Originalreste der
ursprünglich 10 km langen Keltenmauer des Oppidum Alkimoennis mit einer
Rekonstruktion ihrer ursprünglichen Höhe.
Durch ständig wechselnde Sonderausstellungen wird die Attraktivität
des Museums zusätzlich gesteigert.
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| Orgelmuseum in der ehem. Franziskaner-Klosterkirche |
| Anschrift |
Stadtknechtstraße 10 |
| Telefon |
09441 - 5508 |
| Fax |
09441 - 176490 |
| Internet |
http://www.orgelmuseum-kelheim.de |
| eMail |
info@orgelmuseum-kelheim.de |
| Öffnungszeiten |
1. April bis 31. Oktober: täglich von 14 bis 17 Uhr
(außer montags, Gründonnerstag und Karfreitag)
Mai mit September: jeden Donnerstag um 20 Uhr - Orgelkonzertinos
Zusätzliche Führungen für Gruppen sowie Schülertreffen, Betriebsjubiläen und -ausflüge nach Vereinbarung ganzjährig.
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| Der gemeinnützige Förderverein Orgelmuseum Franziskanerkirche Kelheim e.V. hat als Träger des Museums bisher die Denkmal-Orgeln aus Bruck i.d.OPf. und Geiselhöring (pneumatische Instrumente) sowie Allersdorf und Köfering (mechanische Werke) spielbar wiederaufstellen lassen. Die Instrumente sind aufeinander abgestimmt, um Konzerte im Zusammenspiel mit mehreren Orgeln durchführen zu können. Weitere historische Orgeln sollen folgen. Drei Orgelmodelle (Schleifladenorgel, Klangfarben einer Orgel und eine kombinierte Taschen- und Kegellade) im Obergeschoss des Kreuzgangs bilden derzeit das Herzstück der Sammlung. |
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